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Die Ritual-Dusche

Der Wecker zeigt gerade erst 30 nach sechs, aber schon ist es Zeit, aufzustehen und die müden Geister munter zu bekommen. Dafür muss aber erst noch der Biorhythmus angekurbelt und der Körper betriebsbereit gemacht werden.

Beim Einstieg in die Dusche spürt man bereits das angenehm temperierte Wasser, das sich sofort in vielen kleinen Strahlen und Tropfen über den Körper verteilt. Durch das warme Wasser und den Einsatz des duftenden Duschgels öffnen sich nicht nur unsere Poren und die Sinne für die Gerüche des Morgens – auch wir sind nun offen für den neuen Tag!

Die morgendliche Verwandlung
Die meisten Menschen duschen morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen. Das warme Nass dient dabei aber nicht nur zur Reinigung oder als Aufwach- beziehungsweise Entspannungsprogramm, sondern ebenso als eine Art Übergangsritual zwischen Tag und Nacht. Das Duschen steckt dabei die Grenze ab zwischen dem privaten Raum und dem öffentlichen – dem Ich zu Hause und dem in der Arbeitswelt.

Morgenmuffel oder Abendduscher?
Je nach Tageszeit ist das Ritual mit anderen Gedanken, aber auch mit unterschiedlichen inneren Empfindungen aufgeladen: Wo der Morgenmuffel meistens den Duschgang in der Früh präferiert, um munter zu werden beziehungsweise seine Gedanken ordnen und die Träume der letzten Nacht verarbeiten zu können, da nutzt der Abendduscher den Gang unter den Duschkopf auf ganz andere Weise: Beim Übergang vom strengen Alltag zur lockeren Freizeit, von der aktiven zur passiven Rolle, erfährt er eine Art Auflösung und erlebt eine Befreiung. Die Themen, aber auch Probleme des Tages kann er so noch einmal Revue passieren lassen und im besten Fall von sich „abspühlen“.

Pflicht oder Genuss? Beides.
Die Mehrheit der Menschen betrachtet dabei den täglichen Schauer von oben – egal ob morgens oder abends – sogar als eine Pflicht. Eine unerlässliche Hygienemaßnahme, die aber zugleich auch einen Genuss darstellt. Das alltägliche Ritual trägt stark zum körperlichen wie geistigen Wohlbefinden bei und wird (gerade bei heißen Temperaturen im Sommer) mitunter auch mehrfach am Tag begangen, um auf ausreichend Körperhygiene zu achten und sich immer frisch und sauber zu fühlen. Das augenscheinlichste Motiv des Duschens. Dabei spielt ebenso die Psychohygiene – also die (rituelle) Reinigung unserer Gedankenwelt – eine wichtige Rolle und fördert unsere psychische Gesundheit.

Ein wichtiger Tipp
Ganz gleich, welche Tageszeit für einen persönlich passender erscheint: In jedem Fall sollte beim Duschen beachtet werden, dass eine Wassertemperatur von maximal 39 Grad nicht überschritten wird. Ansonsten erhöht sich die eigene Körpertemperatur und man beginnt zu schwitzen. Zählt man zu den Abendduschern, so empfiehlt es sich außerdem, unter der Dusche zu singen. Es unterstützt nämlich eine tiefe Atmung und der Puls geht hinunter. Und schließlich wird aus jedem zarten Singstimmchen in der Dusche ein wahrer Pavarotti – Fliesen sei Dank. Sie spiegeln nämlich den Ton und lassen ein Echo entstehen, sodass selbst dünne Stimmen plötzlich voll klingen. Aber ganz ehrlich: Guter Klang hin oder her – letztendlich ist die Gesangseinlage in der Dusche einfach die beste Vorbereitung für einen erholsamen Schlaf.

Vermissen Sie bei Ihrem täglichen Ritual noch ein wenig die Festlichkeit? Die bekommen Sie durch ein Badezimmer, das nur so nach Gemütlichkeit und zeremoniellem Duschvergnügen schreit. Schaffen Sie sich doch eine Wohlfühloase, in der man gerne rituell den Tag beginnt oder abschließt. Bad & Energie – Ihr Bäderparadies hilft Ihnen gerne dabei.
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