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Tipps zur Wahl der Heizung

Wuchtige und unattraktive Heizkörper, die nur wenig Spielraum für die Inneneinrichtung bieten, waren gestern. Heute nutzt man bevorzugt Fußboden, Wand oder Decke, um den Raum optimal zu temperieren. Und das Gute daran ist, dass es nicht nur die Behaglichkeit steigert, sondern auch die Umwelt schont.

Genauso wie Heizen in der kalten Jahreszeit gefordert ist, wird auch das Bedürfnis nach Raumkühlung an warmen Tagen immer stärker. Das muss nicht unbedingt im Sommer sein – auch im April klettern die Außentemperaturen schon hoch hinauf. Die Experten in den 24 Bad & Energie Schauräumen kennen alle Möglichkeiten, um für Ihr Zuhause ein angenehmes Wohnklima zu schaffen.

Heizkörper ade

Im Neubau finden sich fast keine Heizkörper mehr – hier kommen Fußbodenheizungen zum Einsatz. Die Erwärmung des Bodens ist angenehm und sorgt für ein behagliches Klima. Die Wärme wird kostensparend mit einer Wärmepumpe oder einem energie-effizienten Brennwertkessel erzeugt.

Das Tolle ist, dass die vorhandenen Rohrleitungen im Boden auch für die Raumkühlung genutzt werden können. Dafür ist die Wärmepumpe ideal.

Temperierung über Wände und Decken

Doch auch die Wände und Decken bieten sich für die Temperierung an. Manchmal kann der Fußboden bei einer Sanierung aufgrund der Aufbauhöhe nicht für einen nachträglichen Einbau verwendet werden. In den Bad & Energie Schauräumen findet jeder das passende System für seine Raumtemperierung.

Keine Zugluft

Der Einbau in der Decke bietet vor allem für die passive Kühlung einen wesentlichen Vorteile: Es gibt keine Zugluft. Der großflächige Bauteil der Kühldecke führt die Kühllast überwiegend mithilfe von Strahlung aus dem Raum ab.

Bei herkömmlichen Klimaanlagen wird die Wärme durch Luftaustausch entzogen. Und auch die kontinuierlichen Wartungskosten entfallen bei Kühldecken.

Wärme- und Kälteerzeuger

Als Wärmeerzeuger stehen Brennwertgeräte, Wärmepumpen oder Hybrid-Anlagen zur Verfügung.

Für die Kälteerzeugung sind Wärmepumpen ideal. Zum einen bietet der Markt Sole-/Wasser-Wärmepumpen, deren Wärmequelle, das Erdreich, im Sommer zur „Kältequelle“ wird. Und zum anderen gibt es reversible Luft-/Wasser-Wärmepumpen, die durch die Option, dass der Kältekreislauf umkehrbar ist, im Sommer das Gebäude kühlen können.