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Kleines Badezimmer ganz groß in Szene gesetzt.

Ihr Bad hat gefühlt die Größe eines Schukartons und bei mehr als einer Person im Raum muss bereits der Platz-Notstand ausgerufen werden? Wir sagen: kein Platz – kein Problem, denn selbst aus den kleinsten (aber auch niedlichsten) Badenischen lässt sich mit den richtigen Kniffen „Großes“ machen. Wir zeigen Ihnen hier, wie’s geht:

Viele Menschen müssen in ihrem Badezimmer auf wenigen Quadratmetern viel Funktionalität unterbringen. Die große Herausforderung dabei ist, dass bei einem Mini-Bad jeder Zentimeter optimal genutzt wird, ohne das Badezimmer optisch zu überladen. Hier muss die oberste Devise lauten: „Weniger ist mehr.“ Aber auch das Sprichwort „Ordnung ist das halbe Leben“ trifft bei kleinen Badezimmern zu 100 Prozent zu. Sie sollten sich also erst mal überlegen, was wirklich im Badezimmer Platz finden muss. Und darüber hinaus immer gut für Ordnung sorgen, denn Chaos lässt Räume sofort kleiner wirken.


Achtung: Boden frei
Kleine Badezimmer „vertragen“ es übrigens nicht gut, wenn allzu viele Dinge auf dem Boden stehen. Am besten werden hängende Badezimmermöbel und Wand-WCs angebracht. Diese lassen den Raum optisch höher und breiter wirken und geben dem Fußboden die nötige „Freiheit“, die er braucht. Da man aber nicht darum herumkommen wird, einen Schrank für die vielen Kleinigkeiten des Lebens im Bad unterzubringen, empfiehlt es sich, möglichst ein zimmerhohes Exemplar anzuschaffen. So kann wenigstens die Raumhöhe gut genutzt werden.

Optische Vergrößerung
Bei einem kleinen Bad gilt es auch, auf die richtigen Farben zu setzen. Denn helle Farbtöne lassen den Raum gleich viel größer wirken. Wobei es gleich ist, ob Sie auf ein klassisches Weiß, romantische Pastelltöne, moderne Grau- oder natürlich wirkende Sandtöne setzen. Besonders in Kombination – von maximal drei Hauptfarben – machen helle Farben viel her. Von kräftigen Tönen sollten Sie jedoch unbedingt die Finger lassen. Sie erdrücken kleine Räume. Lediglich der Fußboden darf eine Nuance dunkler sein als die Wandflächen.

Bigger is better
Neben hellen Farben ist aber auch die richtige Auswahl der Fliesen wesentlich, um aus klein fein zu machen. Wählen Sie dabei möglichst große Fliesen. Sie vermitteln nicht nur Weite, sondern durch den geringen Fugenanteil wirken Wand und Boden ruhiger und ausladender. Auch leicht glänzende Fliesen tragen zum Maximizer-Effekt bei. Tipp: Wünschen Sie eine bodenebene Dusche, so sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass bei Boden- und Duschbereich die gleichen Fliesen eingesetzt werden. Die einheitliche Optik lässt den Boden größer wirken.
Spieglein, Spieglein an der Wand …
Machen Sie sich den Spiegeltrick zunutze: Bei geschickt eingesetzten Spiegelflächen lässt sich die Grundfläche des Badezimmers optisch vergrößern. Besonders clever ist eine raumhohe Spiegelfläche, die an einer Ecke angesetzt wird. Dadurch erhalten Sie nicht nur das Gefühl eines längeren Raumes, obendrein ist ein Ganzkörperspiegel auch ein praktisches Detail, das im Alltag gute Dienste leisten wird.

Mit Transparenz zum Raumwunder
Auch bei kleinen Bädern kommt man um so manche Abtrennung – beispielsweise bei der Duschwand – nicht herum. Wählen Sie darum Glaswände, die dem Raum eine gewisse Luftigkeit verleihen und ihm optisch mehr Größe schenken. Ist Ihnen das noch nicht genug, so setzen Sie bei einer bodengleichen Dusche am besten eine wegklappbare Glasabtrennung ein. So wird aus Ihrem Bad ein wahres Raumwunder.

Badezimmer anders gedacht
Auch Speziallösungen wie eine Eck-Toilette können das Badezimmer größer wirken lassen. Hier ist allerdings Querdenken gefragt. Häufig fehlt einem dazu aber der Mut beziehungsweise die Vorstellungskraft, Dinge einmal anders anzuordnen, als wir das gewohnt sind. In solch einem Fall bietet es sich besonders an, sich an den Fachmann zu wenden. Bad & Energie – Ihr Bäderparadies wird gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung für Ihr kleines Badezimmer finden. Dann ist Ihr Bad zwar weiterhin klein, aber oho!